17. WISSENSCHAFTLICHE JAHRESTAGUNG DER DGSF
VON DER NEUTRALITÄT ZUR PARTEILICHKEIT – SYSTEMIKERINNEN MISCHEN SICH EIN
12. - 14. Oktober 2017 in München

Raum der Ruhe

Wenns´d a Ruah brauchst – auf gut Deutsch: wenn etwas Stille gut oder Not tut in der Vielfalt der Eindrücke , bietet dieser Raum die Möglichkeit, sich in Ruhe eine Weile hinzusetzen oder hinzulegen, weder reden noch zuhören zu müssen, sondern ganz in Stille zu verweilen und sich auszuruhen.

Herzliche Einladung an alle kurz oder länger hier einzukehren.

Raum der Einmischung

Tagungen sind voller Eindrücke und Gedanken, die auch „verstoffwechselt“ werden müssen. Dafür halten wir einen Raum der Einmischung bereit, in dem sie das mit anderen tun können. Auch der Raum der Einmischung ist über die gesamte Tagung hinweg geöffnet. Hier können Gespräche über Vorträge, Foren und  Workshops vertieft und Kontakte geknüpft werden. Hier können Sie Initiativen der Einmischung präsentieren und Erfahrungen mit Einmischung mit anderen austauschen.

 

Donnerstag, den 12.10.2017

12.45 - 13:30 Uhr
Fachgruppe Alter(n) im System: "Frau Zimmermann - Wir mischen uns ein"
Ein Aufstellungs-Happening

14.00 - 15.30 Uhr
Gesellschaftspolitisches Forum der DGSF mit Prof. Dr. Jochen Schweitzer

16.00 - 17.30 Uhr
Kunstperformance der Fachgruppe systemische Seelsorge mit Dr. Julia Strecker und Andreas Brennecke


Während der gesamten DGSF-Jahrestagung: Videoprojekt
Ihr Mittun ist gefragt! Auf der kommenden Jahrestagung in München wird es auf Initiative der Fachgruppe Armut - Würde - Gerechtigkeit in Kooperation mit der Universität Koblenz-Landau ein vom Vorstand der DGSF mitfinanziertes Videoprojekt unter der Leitung von Dr. Lars Anken geben. Vier Studierende des Fachbereichs Erziehungswissenschaften werden während der Tagung im Raum der Einmischung präsent sein und viedeografierte Impulsinterviews im Umfang von jeweils ca. 15 Minuten rund um die Themen Armut, Armutserfahrungen, Auswirkungen von Armut in der eigenen Arbeit, etc. führen. Diese werden dann im Anschluss in Form von Masterarbeiten qualitativ ausgewertet, um näher zu beleuchten, welche Bedeutung das Thema für die Mitglieder hat. Die so gewonnenen Erkenntnisse werden im Anschluss der DGSF zur Verfügung gestellt, in aggregierter Form auch von der Fachgruppe veröffentlicht und sollen ebenfalls dazu dienen, neue Beteiligungsformate zu diesem Thema im Verband zu entwickeln. Da das Recht auf informationelle Selbstbestimmung gerade bei Interviews ein sehr hohes Gut darstellt, haben alle Teilnehmenden selbstverständlich vor Interviewbeginn die Möglichkeit, dezidiert über die Verwendung Ihrer Daten selbst zu bestimmen. Wir hoffen, so bereits eine ansprechende Form der Beteiligung gefunden zu haben und sind gespannt auf Ihre Erzählungen. Ihr Mittun ist gefragt!