17. WISSENSCHAFTLICHE JAHRESTAGUNG DER DGSF
VON DER NEUTRALITÄT ZUR PARTEILICHKEIT – SYSTEMIKERINNEN MISCHEN SICH EIN
12. - 14. Oktober 2017 in München

Fachgruppen - Do, 12.10.2017 - 17:45 Uhr - 19:15 Uhr

Humane Arbeit und Burnout-Prävention
Carsten Hennig und Matthias Bertram

Position beziehen: Für die Humanisierung der Arbeitswelt!

Gesundheit und Erfolg können sich begünstigen – doch wie jede Beziehung will auch diese gepflegt sein, damit sie sich entfalten kann. Ihre Stellungnahme ist hierbei gefragt: gemeinsam diskutieren wir Anliegen, Notwendigkeiten, Herausforderungen und Perspektiven des Spannungsfeldes Mensch und Arbeit. Hieraus leiten wir konstruktive Positionen ab und entwickeln Forderungen, um die Beziehungsdynamik für die Zukunft zu stark zu machen. Der Workshop richtet sich an alle Menschen, denen die Zukunft der Verbindung aus Gesundheit und Erfolg ein persönliches und/oder professionelles Anliegen ist. Rückfragen und Voranmeldungen willkommen unter info(at)humane-arbeit.com

Neurobiologie und systemische Praxis
Rainer Schwing

Liebe, Neugier, Spiel - Die Neuroaffective science von Jaak Panksepp und ihre Bedeutung für (nicht nur) die systemische Veänderungsarbeit in Beratung, Therapie und Coaching

Emotionen und Affekte waren lange Zeit ein blinder Fleck in vielen systemischen Ansätzen, das ändert sich in den letzten Jahren, u.a. auch durch Erkenntnisse aus dem Bereich der Neurobiologie, der Bindungsforschung, und der Therapieforschung. So zeigen die Befunde aus den Common-factors-Forschungen, dass Beziehungsfaktoren, und Klientenvariablen wie Motivation, Zuversicht und Hoffnung maßgeblich für therapeutischen Erfolg sind. Welche Emotionen können Veränderung tragen und begünstigen? Hier liefern die neurobiologischen  Forschungen von Jaak Panksepp zur „Affective Neuroscience“ wertvolle Hinweise. Panksepp identifizierte Basisemotionen, die mit besonders intensivem Lernen assoziiert sind. Im Workshop werden diese neurobiologischen Befunde dargestellt, mit systemischer Veränderungsarbeit in Beratung, Therapie und auch Pädagogik in Verbindung gebracht und Schlussfolgerungen für die praktische Arbeit aufgezeigt.

Sucht
Helmut Kuntz

Der Stellenwert der Suchthilfe im Angesicht von Mittelkürzungen

Mittelkürzungen führen in manchen Regionen zu Personalabbau oder gar Schließungen von Suchthilfeeinrichtungen. Das macht gute Drogen- und Suchtarbeit in schwierigen Zeiten nicht einfacher.
 
Die Fachgruppe Sucht bietet auf der DGSF Jahrestagung ein Forum, in dem sich Mitarbeitende aus Suchthilfeeinrichtungen kennen lernen können. Schon auf der Jahrestagung 2016 in Frankfurt hatten wir in der Fachgruppe festgestellt, daß es nur wenige Suchthilfen gibt, in denen systemisches Arbeiten einen Stellenwert hat und gewürdigt wird. Da tut es gut, sich auszutauschen und mit neuer systemischer Zuversicht von einer Jahrestagung an den Arbeitsplatz zurückzukehren. Und um befriedigendere Atworten auf die Frage zu finden: "Wie ist im Mangel die Fülle zu finden"?

Systemisch-lösungsorientierte Arbeit im Kontext familiengerichtlicher Verfahren
Peter Thiel

Systemisch-lösungsorientierte Arbeit im Kontext familiengerichtlicher Verfahren

Das familiengerichtliche Verfahren als Austragungsort familiärer Konflikte und benachbarte Arbeitsfelder wie etwa der Arbeitskontext der freien und öffentlichen Jugendhilfe liegt bewegt sich im Feld moralischer und ethischer Vorstellungen, juristischen Konventionen, Geschlechterfragen und -arrangements, Generationenverhältnissen, interkulturellen Verschiedenheiten, Tradition und Moderne in der Gestaltung familiärer Beziehungen, Kleinfamilie, Großfamilie und Patchworkfamilien, Emotionen und Gefühlen, Harmonie und Streit, Kampf und Niederlage, Aggression und Hingabe.

Nicht wenige familiäre Konflikte, insbesondere bei Trennung der Eltern, verlassen das Feld "normaler" Auseinandersetzungen und landen im Kontext eines familiengerichtlich oder gar strafrechtlich ausgetragenen Verfahrens. Diese werden noch immer häufig mit einer gerichtlichen Entscheidung "beendet", bei der es keinen wirklichen Frieden gibt, sondern Sieger und Besiegte bestimmt werden. Der Konflikt im System ist damit nicht gelöst, sondern eingefroren oder verschoben und kann damit zu jeder Zeit neu entflammen.

Der systemische Ansatz kann dazu beitragen, die widerstreitenden Interessen der Konfliktparteien auf ihre individuelle oder auf das System bezogene Sinnhaftigkeit zu verstehen und die Konfliktparteien zu unterstützen, eine Lösung zu finden, bei der sich jede Seite gesehen und verstanden sieht und die das Kind in angemessener Weise im Blick behält, diesem Stimmrecht verleiht, ohne es in einer falsch verstandenen Aufwertung als vermeintlichen Entscheider im Familienkonflikt zu missbrauchen.

Verschiedene systemische Ansätze, wie auch das Konzept des Radikalen Konstruktivismus, geben uns dabei Anregung und Unterstützung, unbrauchbare, destruktive und inhumane Wege zu verlassen und zu einem modernen lösungsorientierten Konzept fachlichen Handelns im Kontext familiengerichtlicher Verfahren zu kommen.

Der Workshop wendet sich der Frage zu, welche Möglichkeiten im familiengerichtlichen Verfahren involvierte Fachkräfte, wie etwa Familien- und Strafrichter, Verfahrensbeistände, Umgangspfleger, Ergänzungspfleger, Vormünder, Jugendamtsmitarbeiter, Sachverständige und Rechtsanwälte trotz teilweise widriger Umstände haben, erfolgreich systemisch-lösungsorientiert zu arbeiten.

Dabei helfen uns nicht nur systemische-lösungsorientierte Haltungs- und Arbeitsweisen, sondern auch erweiterte familiäre Lebensmodelle, wie etwas das Doppelresidenzmodell

(Wechselmodell), das für einen gesellschaftlichen Paradigmenwechsel steht, weg vom Exklusivität beanspruchenden "Alleinerziehendenmodell", bei dem ein Elternteil zur randständigen Existenz degradiert wird, hin zum Modell getrennt erziehender kooperierender Eltern.

 

 

Systemische Kinder- und Jugendhilfe
Anke Lingnau-Carduck und Claudia Lintner

Kinder- und Jugendhilfe = Orte der Zuflucht - Bazar systemischer Angebotsformen für Menschen mit Fluchterfahrung

Vielerorts entwickeln sich in der Kinder- und Jugendhilfelandschaft Angebote für Menschen mit Fluchterfahrung. MitarbeiterInnen bewältigen die Aufgabe, mit geflüchteten Menschen und ihren Angehörigen, die häufig einen nicht gesicherten ausländerrechtlichen Status haben, einen sichernden und hoffnungsgebenden Kontakt aufzubauen. Dabei stehen sie gleichzeitig vor der Aufgabe, sich kontinuierlich auf den rechtsrelevanten, bürokratischen, sprachlichen, versorgerischen, psychoedukativen, beraterischen und therapeutischen Ebenen fortzubilden. Gute und konstruktive Kooperationen untereinander helfen bei der Bewältigung dieser komplexen Aufgaben.

Wir wollen das diesjährige Fachgruppentreffen nutzen, um bestehende Kooperationen in kompakter und kreativer Form zu präsentieren und neue Vernetzungen entstehen zu lassen, die sich vielleicht ebenfalls zu guten Kooperationen entwickeln werden.

Alle Tätigen und Interessierten in diesem Feld sind eingeladen, ihre Erfahrungen, Fähigkeiten und Fertigkeiten zu teilen und Geteiltes für ihre persönliche Arbeit mit zu nehmen. Da die Fachgruppe bundesweit verortete Teilnehmer begrüßt, können wir alle von den regional unterschiedlichen Erfahrungen in der Arbeit mit Menschen mit Fluchterfahrungen profitieren.

Herzlich Willkommen  zu einem bunten Bazar der Möglichkeiten!

Systemische Kinder- und Jugendpsychotherapie und -psychiatrie
Ulrike Behme-Matthiessen

Kinder psychisch kranker Eltern – „Postpartale Depression und frühkindliche Entwicklung – ein Überblick“

In diesem kollegialen Austausch zur systemischen Arbeit in der KJPP werden neben aktuellen Forschungsergebnissen Erfahrungen aus der Arbeit mit psychisch kranken Eltern und ihren Kindern (Netzwerkarbeit, Elterngruppen, Kindergruppen, Multifamilientherapie) vorgestellt und diskutiert.

Systemische Kunsttherapie und kreative Methoden
Sebastian Clavée, Lena Lorenzen und Anna Maria Biedermann

Offenes Fachgruppentreffen

Die Fachgruppe schafft eine Plattform für Austausch und Vernetzung von künstlerisch-systemisch arbeitenden Menschen, um die Idee des Dialoges zwischen Kunst und System lebendig werden zu lassen.

Wir laden ein, an unserem Herbsttreffen in München teil zunehmen. Wir werden unser Zeitfenster nutzen um sowohl ins Gespräch und als auch ins kreative Arbeiten zu kommen.

Systemische Sozialarbeit
Johannes Herwig-Lempp

Neutral oder parteilich? ... aus systemischer Sicht

Wann sind SozialarbeiterInnen besser – wenn sie möglichst neutral bleiben, oder wenn sie offensiv parteilich arbeiten?  Und gibt es hierfür besondere Anforderungen für Systemische SozialarbeiterInnen? Wo und wie sollten, könnten oder dürften sie sich einmischen – und wo nicht? Dies wollen wir gemeinsam diskutieren, die Beteiligung aller ist erwünscht, gerne auch mit eigenen Thesen oder Praxisbeispielen. Wir sind auch für Gäste offen.

 

 

Systemische Supervision, Coaching und Organisationsentwicklung
Susanne Bourgeois und Klaus Kissel

Verbundenheit in/mit Organisationen in digitalen Zeiten

Loyalität und Verbundenheit der Mitarbeitenden mit dem Unternehmen zahlt sich aus! Wie steht es aber mit der Verbundenheit im Unternehmen? Worüber wird Verbindung hergestellt, worauf bezieht sich die Bindung? Wie gut gelingt Beziehungsgestaltung noch in einer virtuellen Welt und wie kann systemische Beratung hierzu einen wesentlichen Beitrag in Organisationen leisten?

Diesen Fragen möchten Susanne Bourgeois und Klaus Kissel in einem Workshop im Rahmen des Fachgruppentreffens "Systemische Supervision, Coaching und Organisationsentwicklung" mit den Teilnehmern nachgehen. Wir freuen uns auf rege Beteiligung!"

Alter(n) im System
Nora Treiber-Dengler und Martina Jakubek; Mitwirkung: Konrad Busen und Ursula Becker

Alter(n), ein unbeliebtes Thema?

Alter(n) – ein eher unbeliebtes Thema, das uns dennoch ständig begegnet: als Gestaltungsaufgabe unseres eigenen Älterwerdens, als Fragestellung unserer Klienten und selbst in der Jugendarbeit bleibt der Kontext „alternde Gesellschaft“ nicht ohne Wirkung. 

Die Fachgruppe „Systemisches Arbeiten mit älteren Menschen“ lädt zur Annäherung an ein spannendes, berührendes und keineswegs bedrohliches Thema ein.

Trauma und System
Alexander Korittko

Trauma und System

Gespräch und kreative Übungen zu aktuellen Themen im Bereich der Psychotraumatologie.

Systemische Beratung
Dirk Rohr

Beratung als Grundlage und ‚Oberbegriff’ von Therapie, Coaching und Supervision 

Die Fachgruppe hat sich zum Ziel gesetzt das Feld der Beratung zu ‚schärfen’, zu profilieren, auszugestalten. Wir werden uns – wie bei den letzten Treffen – über folgende Punkte austauschen: Vor- und Rückschau interessanter Tagungen, Publikationen etc., Bericht aus dem Dachverband DGfB, Auswirkungen des Europäischen und Deutschen Qualifikationsrahmen (EQR und DQR), Beteiligung unserer FG an DGSF-Tagungen, Stand der Dinge unseres Fachtages u.v.m. Wir freuen uns über alle Interessierten.

 

 

Interkulturelle Systemische Therapie und Beratung
Benjamin Bulgay

Basics der interkulturell-systemsichen Arbeit

Zu den Basics der systemisch-interkulturellen Arbeit gehört auch Kenntnis über die unterschiedliche nonverbale Kommunikation, über Sitten, Gebräuche und Rituale im menschlichen Miteinander. Wir vermitteln Unterschiede der nonverbalen Kommunikation in anderen Kulturen und ihre Bedeutung. Erläutert werden  Begrüßungsrituale, Opfer- und Heilrituale, religiöse und gestische Alltagsrituale mit ihrem jeweiligen Hintergrund.

Durch Unkenntnis der Rituale können Konflikte entstehen im Kommunikations- und Verständnisbereich. Ebenso kann nicht nur das verbale, sondern auch das nonverbale Verhalten Demütigung erzeugen oder als Respektlosigkeit anmuten.

 

 

Systemische Seelsorge
Dr. Julia Strecker und Andreas Brennecke

In diesem Treffen der Fachgruppe soll es um die Wahrnehmung unseres Platzes gehen:Als Menschen, die an seelsorglichen, spirituellen und Sinn- Fragen in  Beratungs- und Therapiekontexten  unterwegs und engagiert sind.

Wir sind dezidiert eine Fachgruppe, die offen ist für alle Menschen, die an diesen Fragen interessiert sind...also kein reines TheologInnen-grüppchen.Wir wollen uns einmischen in Diskussionen um Werte und Ethik, und wir suchen nach unserem Standort in Zeiten des Strukturwandels und wachsender sozialer Ungerechtigkeit.

Dazu gibt es am Freitag eine Kunstperformance im Raum der Einmischung!

Wir wollen unsere Weiterbildung „systemische Beratung in seelsorglichen Kontexten“ auf den Weg bringen und freuen uns über MitstreiterInnen  und interessierte KollegInnen.

Onlineberatung und Medien
Emily Engelhardt und Joachim Wenzel

Systemische Kompetenzen 2020: Ankommen in der Mediengesellschaft

Beratung und Therapie erfolgen immer häufiger medial, sei es als Onlineberatung oder parallel zur Face-to-Face-Beratung. In den DGSF-Ethikrichtlinien heißt es dazu: „Bei der medial vermittelten Form der Beratung bedarf es dabei der Aneignung grundlegender Kompetenzen in Bezug auf das genutzte Beratungsmedium sowie einer medienspezifischen fachlichen Auseinandersetzung und Reflexion dieser Beratungsprozesse.“ Wie das bei zunehmender Digitalisierung auch tatsächlich umgesetzt werden kann, gilt es zu diskutieren. Ob das in den DGSF-Weiterbildungsrichtlinien konkretisiert und in Aus- und Weiterbildungen inhaltlich und didaktisch aufgegriffen werden sollte, gilt es zu klären.

Armut - Würde- Gerechtigkeit
Tanja Kuhnert und Dr. Lars Anken

Die Fachgruppe Armut - Würde - Gerechtigkeit will auf der DGSF-Jahrestagung ein Forum bieten, in dem sich Menschen kennen lernen können, die in ihrer täglichen Arbeit den unterschiedlichsten Erscheinungsformen und Auswirkungen von Armutserfahrungen begegnen, oder die einfach Interesse an dem Thema haben. Nach einem kurzen Impulsvortrag mit dem Titel „Die Summe der kleinen Dinge“ von Lars Anken sind alle Teilnehmenden herzlich zu einem fachlichen Austausch eingeladen. Im Anschluss wollen wir das diesjährige Fachgruppentreffen vor Allem auch nutzen, um die Anfang des Jahres in Heidelberg angebahnten Kooperationen weiter auszugestalten, um auch zukünftig möglichst breit und engagiert aufgestellt zu sein.

 

 

Prozessmonitoring, Feedback und Evaluation in Therapie und Beratung
Prof. Dr. Günter Schiepek, Dr. Filip Caby und Dr. med. Rieke Oelkers-Ax

Das Thema „Monitoring, Feedback und Evaluation“ ist nicht nur hochaktuell und zunehmend politisch gefordert, sondern auch ein Herzstück des systemischen Ansatzes. Systeme sind immer dynamisch und es gehört essenziell zur systemischen Arbeitsweise, diese Dynamik zu erfassen und zu gestalten. Neue internetbasierte Verfahren eröffnen hierfür faszinierende Möglichkeiten für alle Formate von Praxis und für fast jede Klientel. Zudem ergibt sich eine sinnvolle Möglichkeit für die Evaluation von Praxis und für die Verschränkung von Praxis und Forschung, denn neue Methoden erlauben es, Prozess-Outcome-Daten in der alltäglichen Routinepraxis und im Lebensumfeld unserer Klienten engmaschig zu erfassen. Monitoring und Feedback können zudem perfekt individualisiert werden und verbinden sich mit Verfahren der systemischen Fallkonzeption. Die Perspektiven für das Selbstverständnis des Ansatzes, für die Gestaltung der Praxis, für Ausbildung und Kompetenzentwicklung sowie für die Forschung sind weitreichend.

Arbeitsschwerpunkte

  • Weiterentwicklung internetbasierter Monitoringverfahren (u. a. Synergetisches Navigationssystem) und Kooperation mit anderen Monitoringkonzepten
  • Erfahrungen im Bereich feedbackbasierter Supervision und Intervision
  • Begleitende Evaluation und Qualitätskontrolle (teil-)stationärer Therapieprozesse und systemischer Therapieansätze und Austausch über Therapieprozessverläufe und „Meilensteine“ zwischen verschiedenen therapeutischen Einrichtungen
  • Entwicklung multizentrischer Evaluations- und forschungsperspektiven
  • Anwendung im Bereich der ambulanten Therapie und Beratung
  • Forschung zu Prozess und Effekten feedbackbasierter Therapie
  • Durchführung von Weiterbildungen im Bereich von Therapiefeedback und feedbackgestützter Beratung

Systemische Aufstellungen
Holger Lier

Einstimmung mit Aufstellungsanteilen und kleinem Workshop

Multifamilientherapie
Christian Scharfe

Multifamilientherapie hat sich als Methode immer weiter etabliert. Eine Vielfalt an Projekten ist entstanden. Die methodische Ausgestaltung und die Rahmung der Angebote hat sich sehr unterschiedlich entwickelt.

Wir möchten anbieten über die regionalen Unterschiede ins Gespräch zu kommen und die Möglichkeit geben über die positiven Erfahrungen, als auch die Stolpersteine in den Austausch zu treten. Ein Schwerpunktthema kann die Diskussion über die Notwendigkeit der Vernetzung der Projekte miteinander sein. Welche Rolle kann die Fachgruppe für diesen Prozess haben und wie kann eine konstruktive Kooperation der Fachgruppe mit der BAG MFT aussehen.

Gerne möchten wir diskutieren, was die zukünftigen Schwerpunkte der Fachgruppe sein sollen.

In der Sitzung sollte auch eine neue FachgruppensprecherIn gewählt werden.

Hochschulen
Dr. Joseph Rieforth

Sprecher: Joseph Rieforth und Astrid Beermann-Kassner

Mediation
Dr. Joseph Rieforth

Sprecher: Joseph Rieforth und Astrid Beermann-Kassner

Aufsuchende systemische Arbeit (Fr, 13.10. um 12:45 Uhr)
Birgit Kaminski und Dr. Raimund Schwendner

Systemisches Management
Iris Fischer und Frank Baumann-Habersack

Innerhalb der DGSF gibt es Bestrebungen, eine neue Fachgruppe Systemisches Management auf den Weg zu bringen. Initiatoren dieses Vorhabens sind Iris Fischer und Frank Baumann-Habersack, die bereits erste Arbeitsziele für die anstehende Gründungsphase erarbeitet haben. Diese Ziele sollen im weiteren Prozess konkretisiert und weiterbearbeitet werden.

Die neu zu gründende Fachgruppe Systemisches Management wird sich thematisch mit dem systemischen bzw. systemtheoretisch-fundierten Managen/Führen sowie dem Human Resource Management beschäftigen. Die Themen sind also explizit nicht Beratung, Coaching, Supervision, Mediation oder Therapie, sondern vielmehr das systemisch, theoretisch-fundierte Steuern und Ausführen. Zielgruppe sind Interessenten und Interessentinnen aus der Wirtschaft und Nicht-Wirtschaft gleichermaßen.